Putzbox

Man mag es kaum glauben, aber auch Männer putzen, wenngleich sich Frau das oft eher anders vorstellt! Nicht dass der Eindruck entsteht, Männer seien nicht sauber, Frauen sind da nicht zwangsläufig besser... Genug des Geschlechterkampfs, schliesslich dreht es sich hier um die geliebten vierrädrigen Freunde für die nichts zu teuer ist. Man wird schnell feststellen, dass nicht alles was teuer auch gut ist und umgekehrt. Pi mal Daumen kann man im Rundum-Sorglos-Paket 20% günstiges Material (wie z.B. Hausmittel) und 80% höherpreisiges Material verwenden. Bei manchen Produkten zahlt sich allein die Arbeitserleichterung und/oder die Zeitersparnis einen Mehrpreis schnell aus.

Fahrzeugpflege - Nicht am Lack lecken!

 


 

Für unterwegs

Wer hat sich nicht schon mal darüber geärgert, gerade wenn man nicht den angestammten und sicheren Parkplatz benutzen kann, wenn sich Kollege Adler auf dem Fahrzeug mit einem Haufen verewigt hat?! Es ist nun auch nicht jedermans Geschmack immer das komplette Reinigungs- und Pflegeequipment im Fahrzeug zu haben, erst Recht nicht wenn man mehr als eines zu pflegen hat. Gerade für Daily Driver und Treffengänger sind Reinigungstücher eine gute Alternative. Die Tücher sind wie Feuchttücher aus dem Drogeriemarkt verpackt und nehmen wenig Platz in Anspruch. Diese gibt es als einfache universelle Reinigungstücher und als spezielle Tücher für Glas, Lack und Leder.

Wer etwas mehr finishen möchte, kann Trockenwäsche, auch Detailer genannt, verwenden. Detailer sollte grundsätzlich eher für Reste nach dem Waschen verwendet werden. Für Daily Driver sind Detailer eher nichts, da der Verbrauch an Detailer dann doch sehr hoch ist und man nur Oberflächlich arbeitet. Auch ist es kratzertechnisch eher weniger förderlich den Dreck mit dem Mikrofasertuch auf dem Lack zu verreiben. Fürs Finisch nach der Fahrt zum Treffen oder die kleinen Reste einer sauber gestarteten Ausfahrt ideal. Detailer sollte am besten nur mit weichen Mikrofasertüchern und ggf. Knete verarbeitet werden. Baumwolltücher und Leder eignen sich nicht für Detailer.

 

Innenraum

Den Innenraum richtig zu pflegen ist nicht ganz trivial. Hier ist zu beachten, womit dieser früher bereits gereinigt und versiegelt wurde, welches Finish man haben möchte, ob der Kunststoff schon sehr alt oder nahezu Ladenneu ist, etc. Bei alten Fahrzeugen mit viel Kunstlederimitat oder glattem Vinyl eignet sich meiner Meinung nach immer ein glänzender Kunststoffpfleger. Bei den matten Pflegeprodukten wirkt die Anmutung hinterher immer etwas billig. Auch kann es optische Farbabweichungen geben, was bei glänzender Oberfläche nicht auftritt. Bei neueren Fahrzeugen hingegen gehört ein matter Auftritt zum guten Ton, glänzende Kunststoffteile wirken hier billig. Unter Umständen kommt man aber ums herumprobieren nicht drum rum und grundsätzlich sollte der eigene Geschmack entscheiden.

Als Tipp: Pflegemittel am besten auf ein Tuch sprühen und mit dem Tuch alles abwischen. Gerade bei glänzendem Pflegemittel sieht Overspray unschön aus und wirkt bei Displays nicht gut und ist dort nur schwer entfernbar. Bei mattem Detailer kann man schon eher im Fahrzeug rumsprühen, jedoch sollte man danach das komplette Fahrzeug einmal abreiben, am besten auch mit leicht eingesprühtem Tuch.

Vorsicht bei Kunststofflenkrädern und Pflegemittel! Manche Produkte hinterlassen eine sehr glatte Oberfläche, so dass eine sichere Bedienung nicht mehr gewährleistet ist! Mit ein Grund, warum man sich mit Lack- oder Leder-Lenkrädern anfreunden sollte.

 

Fortsetzung folgt!

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